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Mit Vertical Farming dem Klimawandel begegnen!

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15.01.2020

Essen Sie gerne Wasabi? Bald könnte er aus dem Burgenland stammen:

Experten der Fachhochschule Burgenland arbeiten an smarter Technologie, die künftig Pflanzenfabriken steuern soll und bei minimalem Ressourcenverbrauch Nahrungsmittelknappheit verhindern könnte. 

 

Wasabi ©Shutterstock

 

FH Burgenland, das Austrian Institute of Technology (AIT) und das junge Oberwarter Unternehmen PhytonIQ arbeiten an Indoor-Plantagen in Form des „Vertical Farming“, die große Anbauflächen auf geringem Platz bieten: Brokkkoli, Zwiebel und Co. wachsen übereinander in hohen Regalen mit mehreren Stockwerken. Besonders gefragt könnte die Anbaumethode werden, wenn aufgrund des Klimawandels viele küstennahe landwirtschaftlichen Anbaugebiete durch Überflutung verloren gehen und Nahrungsmittelknappheit droht.

Vertical Farming ist in den USA und Asien bereits Realität, allerdings ohne die neue Smart Farming-Technologie der Burgenländer, bei der Computer Algorithmen, Roboter und Sensoren die Kontrolle gewährleisten. Sowohl der Geschmack als auch die Inhaltsstoffe werden durch die Optimierung von Klima- und Wachstumsbedingungen der Pflanze maximiert.

Vorerst werden Lebensmittel geliefert, die es in Europa nicht oder nur saisonabhängig gibt, um eine emissionssparende Alternative zum Lebensmittelimport anzubieten.

Bestens geeignet für die neue Anbaumethode ist die Superpflanze Wasabi, die sowohl in der Kulinarik, der Medizin als auch in der Nahrungsmittelergänzungs-Branche Anwendung findet. In der Pflanzenfabrik in Oberwart, deren Produktionshalle auf 500 m² rund drei Meter hoch ist, werden bald jährlich 4.000 Kilo Wasabi erzeugt. Eine erste Versuchsanlage soll im Jänner in Betrieb gehen.

Bald können wir uns also auf die  Wasabi-Ernte im Burgenland freuen!

 

Quelle: Die Presse, PhytonIQ


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